Expo: Städtische Ernährungswelten am CH-Pavillon

Im Schweizer Pavillon an der Expo in Mailand haben Basel, Genf und Zürich ihre gemeinsame Ausstellung «Urban Food Innovations» eröffnet. Sie zeigen verschiedene aktuelle Entwicklungen in den städtischen Ernährungswelten auf.

sda |

Im Schweizer Pavillon an der Expo in Mailand haben Basel, Genf und Zürich ihre gemeinsame Ausstellung «Urban Food Innovations» eröffnet. Sie zeigen verschiedene aktuelle Entwicklungen in den städtischen Ernährungswelten auf.

Zürich etwa präsentiert seine Kompetenzen in den Ernährungswissenschaften und der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion, wie die drei grössten Schweizer Städte am Freitag gemeinsam mitteilten. So stellt die die Zürcher Fachhochschule ZHAW ihre Aquaponic-Forschung vor.

Aquaponic

Dabei werden Fischzucht und Pflanzenbau kombiniert: Mit dem nährstoffreichen Fischwasser wird Gemüse gewässert und zugleich gedüngt. Präsentiert wird auch ein handlicher Wasserfilter, der auf jede Plastikflasche geschraubt werden kann und bis zu 300 Liter Wasser filtern kann. Entwickelt hat ihn ein ETH-Student.

Neben dem World Food System Center der ETH Zürich präsentiert sich auch der Gastronomiebetrieb «Frau Gerolds Garten». Kräuter und Gemüse aus dem Stadtgarten landen auf den Tellern der Gäste. «Die Zürcher Ausstellung zeigt beispielhaft, was unsere Stadt in Sachen Forschung, Innovation, Lebensqualität und Nachhaltigkeit alles zu bieten hat», wird die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch in der Mitteilung zitiert.

Von Saatgut bis zum Lebensmitteltransport

Basel stellt in seinem Beitrag «Spirito di Basilea - Der Tisch ist gedeckt» die Frage, wie sich eine Stadt nachhaltig ernähren kann. Um die Frage zu beantworten, thematisiert die Ausstellung das urbane Ernährungssystem als Gesamtheit von Produktion, Verarbeitung, Transport und Konsum.
Gezeigt wird, dass die Stadt Basel über ein dichtes Netz an Organisationen und Unternehmen verfügt, die sich mit dem Thema nachhaltige Nahrungsmittelproduktion und -verteilung auseinandersetzen.

Die präsentierten Beispiele thematisieren nachhaltige Landwirtschaft, Trinkwasseraufbereitung, Saatgut, Lebensmitteltransport, lokale Handelsbeziehungen, Urban Agriculture und Familiengärten, Konsum und Lebensqualität. Die Ausstellung basiert auf einer Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL).

Das Genfer Terroir

Die Stadt Genf ihrerseits will die Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken über das «urbane Terroir» anregen. Dabei geht es um meist naturgegebene Standortfaktoren einer Gegend oder Region.

«Die innovative, nachhaltige und multikulturelle Stadt Genf hat beschlossen, Projekten eine Bühne zu geben, die ihren kulturellen, intellektuellen, landwirtschaftlichen und gastronomischen Reichtum widerspiegeln», wird der Genfer Stadtrat Sami Kanaan zitiert. Die Ausstellung «CHIMERA ou le Monde est notre Terroir» wurde von Studierenden der Genfer Hochschule für Kunst und Design gestaltet.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Blauzunge: Impft Ihr Eure Tiere?

47.3 % Ja
42.5 % Nein
10.3 % Weiss noch nicht

Teilnehmer insgesamt 878

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?