Getreide: Exportzölle zeigen gewünschten Effekt

aiz |

In der zweiten Märzhälfte sind die Ausfuhren von Getreide aus Russland erwartungsgemäss deutlich zurückgegangen. Die Ursache dafür ist die Exportzollpolitik Moskaus. 

Seit dem 15. März gelten die Abgaben von 27,6 Franken (25 Euro) je t auf Körnermais und 11 Franken (10 Euro)  je t auf Gerste. Ausserdem wurde der Exportzoll auf Weizen ab Anfang März von 27,6 Franken (25 Euro) auf 55,5 Franken (50 Euro) je t angehoben.

Nun stürzten in der zweiten Hälfte des Monats vor allem die bis dahin ungewöhnlich intensiven Auslandsverkäufe von Gerste und Körnermais ab, berichtet die Moskauer Zeitschrift "Agroinvestor" unter Berufung auf Angaben des Unternehmensverbands Russische Getreideunion (RGU). Demnach beliefen sich die durchschnittlichen täglichen Ausfuhrraten von Gerste nach dem 15. März auf rund 5.500 t, während diese in der Zeit vom 1. bis 14. März bei 47.000 t lagen. Zugleich sanken die Tagesraten bei Mais von gut 54.000 t auf 4.200 t.

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