„Extremer Preiskampf“ um Obst und Gemüse kritisiert

Die französischen Verbände der Obst- (FNPF) und der Gemüseproduzenten (Légumes de France) wehren sich gegen den Preiskampf des Handels. In einer gemeinsamen Presseverlautbarung kritisieren sie den „extremen Preiskampf“, den sich aktuell die verschiedenen Handels- und die Vertriebshäuser lieferten.

AgE |

Die französischen Verbände der Obst- (FNPF) und der Gemüseproduzenten (Légumes de France) wehren sich gegen den Preiskampf des Handels. In einer gemeinsamen Presseverlautbarung kritisieren sie den „extremen Preiskampf“, den sich aktuell die verschiedenen Handels- und die Vertriebshäuser lieferten.

Die Segmente Obst und Gemüse seien in dieser „erbarmungslosen Auseinandersetzung“ das Schlachtfeld. Als „Munition“ dienten importierte Produkte zu Spottpreisen, heisst es darin. Ziel sei es, ein besseres Niedrigpreisimage als das Nachbargeschäft zu bekommen.

Zu den Verlierern gehörten die Obst- und Gemüseproduzenten mit ihren Angestellten, aber auch die „getäuschten und enttäuschten“ Verbraucher. Bei diesem Preiskampf gehe es weder darum, mehr Gemüse oder Obst zu verkaufen, noch auf die Erwartungen oder Wünsche der Konsumenten zu reagieren, vielmehr darum, dem Kunden einzureden, dass das Geschäft X billiger sei und alle anderen Produkte, die nicht beworben würden, teurer zu verkaufen.

FNPF und Légumes de France appellierten an die Obst- und Gemüseproduzenten, achtsam zu sein und missbräuchliche Werbung anzuprangern.

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