Frankreich baut seine Herkunftskennzeichnung für Fleisch aus. In dem Land gelten ab dem 1. März die erweiterten Kennzeichnungsvorschriften in der Ausser-Haus-Verpflegung. Sie betreffen Schweine-, Geflügel- und Lammfleisch.
Für Rindfleisch muss in Frankreich bereits seit 2002 die Herkunft in der Gastronomie angegeben werden. Jetzt zieht das Land auch für die anderen Fleischarten nach.
«Die Hälfte des Fleisches in Schulkantinen wird importiert», beklagt der französische Landwirtschaftsminister Julien Denormandie . Die jetzt vorgeschriebene generelle Herkunftskennzeichnung sei ein erster Schritt, um das Einkaufsverhalten der Kantinen zu verändern, meint der Minister. In Brüssel wird ausserdem über die Etikettierung der Herkunft von Fleisch auch in Verarbeitungsprodukten debattiert.
