F: Milchbauern macht Agrarpolitik sorgen

Die im französischen Milcherzeugerverband (FNPL) zusammengeschlossenen Produzenten sehen dem Ende der Milchquote am 1. April mit Gelassenheit entgegen. Sorge bereiten ihnen hingegen die Ungewissheiten hinsichtlich der nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

AgE |

Die im französischen Milcherzeugerverband (FNPL) zusammengeschlossenen Produzenten sehen dem Ende der Milchquote am 1. April mit Gelassenheit entgegen. Sorge bereiten ihnen hingegen die Ungewissheiten hinsichtlich der nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

Das ist auf dem FNPL-Kongress Mitte März im südfranzösischen Albi deutlich geworden. „Die französischen Milchproduzenten sind auf dem richtigen Weg“, erklärte FNPL-Schatzmeister André Bonnard mit Blick auf das Quotenende und verwies auf die Produktionskapazitäten der Branche. Allerdings nerve es einen Grossteil der Produzenten, immer noch nicht die Höhe der Agrarzahlungen zu kennen.

FNPL-Präsident Thierry Roquefeuil sagte, dass die mit der GAP in Zusammenhang stehenden Unsicherheiten in deren Inkohärenz und Ungenauigkeiten lägen. Ferner kritisierte er, dass die Milcherzeuger zu den Verlierern der Agrarpolitik gehörten, da einige ihrer Beihilfen verlorengingen. Im Hinblick auf das Milchquotenende betonte der FNPL-Präsident, dass zwar einige Unsicherheiten blieben, allerdings seien die Hilfsinstrumente für die Zeit nach dem Quotenende ausgelegt worden.

Er kritisierte in dem Zusammenhang den Mangel an Vertrauen und Abstimmung zwischen Erzeugern und Milchverarbeitern. Darüber hinaus sprach sich der Milcherzeugerverband in Albi für die Einführung effizienter Marktsteuerungsinstrumente aus. Der FNPL plädierte zudem insbesondere für ein Sicherheitsnetz, für das er auch Unterstützung im Europaparlament sieht.

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