Bio-Erdnüsse aus Tadschikistan oder handgepflückter Kaffee aus Westuganda: Oftmals fehlt Bauern aus Entwicklungsländern der Zugang zum Weltmarkt, um ihre Produkte zu exportieren. Eine neue Crowd-Funding-Plattform ermöglicht ihnen nun die erste Lieferung.
Diese erfolgreich abzuschliessen, sei vielfach der schwerste Schritt, schreibt die Organisation gebana in einer Mitteilung vom Freitag. Handelspartner erwarteten grosse Mengen homogener Waren. Für viele Kleinbauernorganisationen sei dies aber eine immense Herausforderung.
Eine Einstiegslösung bietet nun die «Plattform Marktzugang», die gebana zusammen mit Helvetas und anderen Partnern am Freitag im Rahmen im Rahmen des Eco-Naturkongresses in Basel lanciert hat. Einzelpersonen wie Firmen können die Kleinbauern auf dem Weg zu ihrem ersten Export finanziell unterstützen, indem sie deren Produkte vorbestellen. Die Koordination aller Akteure und Arbeitsschritte übernimmt die Organisation gebana.