Fin: Pachtpreise steigen nicht weiter

In Finnland haben die Pachtpreise für landwirtschaftliche Nutzflächen ihren Anstieg im vergangenen Jahr nicht weiter fortgesetzt.

Wie aus den Erhebungen des Nationalen Instituts für Natürliche Ressourcen (LUKE) hervorgeht, kostete ein Hektar Ackerland zur Pacht 2020 im landesweiten Mittel 230 Euro (255 Fr.) und damit so viel wie im Jahr zuvor.

In der vergangenen Dekade haben die Pachtzinsen insgesamt um rund 15 % zugelegt. Auch in dem nordischen EU-Land sind die regionalen Unterschiede beim Pachtpreisniveau gross. Laut LUKE mussten beispielsweise im anbauintensiven Südwesten Finnlands zuletzt im Schnitt 410 Euro (454 Fr.) und in der Provinz Kanta-Häme 300 Euro (333 Fr.) je Hektar gezahlt werden.  Dem standen durchschnittliche Pachtzinsen von lediglich 70 Euro (78 Fr.) je Hektar in Lappland gegenüber, wo der Ackerbau allerdings auch kaum eine Rolle spielt.

Nach Angaben des Nationalen Instituts ist etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Finnland verpachtet. Insbesondere in der Gruppe der wachstumswilligen Betriebe habe in den vergangenen Jahren das Interesse an der Pacht zugenommen, da auf dieseWeise die Bewirtschaftungsfläche schneller und risikoloser
erweitert werden könne als über den Erwerb der Flächen. Dies sorge aber zugleich dafür, dass grosse Agrarbetriebe in der Regel höhere Pachten zahlten als kleinere, erläuterte LUKE.

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