Fischerei: Missbrauch von Fördergelder

Drei bulgarische Beamte sind wegen des Verdachts auf Missbrauch von EU-Fördergeldern festgenommen worden. Dabei handle es sich um den Chef der staatlichen Fischereibehörde, Jantscho Janew, einen weiteren Beamten sowie einen Unternehmer, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Sofia am Dienstag dem staatlichen Radio.

Drei bulgarische Beamte sind wegen des Verdachts auf Missbrauch von EU-Fördergeldern festgenommen worden. Dabei handle es sich um den Chef der staatlichen Fischereibehörde, Jantscho Janew, einen weiteren Beamten sowie einen Unternehmer, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Sofia am Dienstag dem staatlichen Radio.

Es gehe um Fördergelder in «besonders grossem Ausmass»  - in Bulgarien bedeutet dies gewöhnlich, dass es sich um Millionenbeträge handelt. Es werde zudem gegen weitere Beamten der Behörde ermittelt, die vorschriftswidrig eine EU-Förderung gebilligt hätten, erläuterte die Sprecherin. In den vergangenen Monaten gesammelte Beweise zeigten, dass bulgarische Firmen unrichtige Angaben gemacht hätten, um an deutlich mehr EU-Gelder zu kommen, als ihnen zustehe.

Die Behörde verwaltet ein nationales Fischereiprogramm mit einem Etat bis 2020 von 113 Millionen Euro - davon 88 Millionen Euro aus den EU-Fonds. Die EU-Kommission hatte 2008 Bulgarien wegen Korruption und organisierter Kriminalität Fördergelder in Millionenhöhe vorübergehend gesperrt.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Mögt Ihr die Hitze?

20.4 % Ja, über 30 Grad ist super
17.5 % Ja, aber nur wenige Tage
62.1 % Nein, ich mag die Hitze nicht

Teilnehmer insgesamt 103

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?