Wegen der Verschmutzung des Flusses Maipo ist in fast 600'000 Haushalten in Chiles Hauptstadt Santiago de Chile das Wasser abgestellt worden. Mehr als 2 Millionen Menschen in 15 Kommunen der Stadt haben seit dem frühen Dienstagmorgen kein Trinkwasser mehr.
Zahlreiche Grundschulen und Restaurants hätten deshalb nicht öffnen können, sagte ein Vertreter der Wasserversorgung. Es handle sich um eine Notsituation, die noch mindestens bis Mitternacht andauern werde.
Grund für die Massnahme sei die Verschmutzung des Flusses Maipo wegen unerwarteter Erdrutsche und Überschwemmungen, hiess es. Dadurch seien auch die Anlagen für die Trinkwasseraufbereitung verschmutzt worden.
Der Fluss ist die Hauptquelle für die Wasserversorgung der Stadt. In Santiago de Chile leben rund sechs Millionen Menschen.