Fonterra baut 2. Mega-Sprühtrockner

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra will weiter wachsen und hat kräftige Investitionen in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten angekündigt. Wie das Unternehmen am vergangenen Mittwoch mitteilte, soll am Standort Lichfield auf der Nordinsel eine hocheffiziente Milchpulveranlage errichtet werden, die täglich bis zu 4,4 Mio. Liter Milch zu 700 Tonnen Vollmilchpulver verarbeiten kann.

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra will weiter wachsen und hat kräftige Investitionen in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten angekündigt. Wie das Unternehmen am vergangenen Mittwoch mitteilte, soll am Standort Lichfield auf der Nordinsel eine hocheffiziente Milchpulveranlage errichtet werden, die täglich bis zu 4,4 Mio. Liter Milch zu 700 Tonnen Vollmilchpulver verarbeiten kann.

Sie würde damit über das gleiche Produktionsvolumen wie der weltgrösste Sprühtrockner in Darfield verfügen. Diesen hatte Fonterra im Dezember 2013 in Betrieb genommen. Der genossenschaftliche Molkereikonzern will zudem seine Produktionskapazitäten am Standort Edendale auf der Südinsel erweitern. Dort sollen Werke zur Erzeugung von Milchproteinkonzentrat, zur Umkehrosmose und zur Produktion von wasserfreiem Milchfett entstehen.

Nach Angaben von Fonterra-Geschäftsführer Theo Spierings beläuft sich die Investitionssumme insgesamt auf 555 Mio. NZ-Dollar (426 Mio. Fr.). Mit der Erweiterung der Kapazitäten werde einerseits auf die weltweit wachsende Nachfrage für Milchprodukte reagiert, andererseits ermögliche dieser Schritt Fonterra auch, flexibler auf Marktsituationen zu reagieren und die Produktion hinsichtlich der Verwertungsmöglichkeiten zu optimieren. „Unsere Strategie ist, den Gewinn zu steigern, indem mehr Milch zu höherwertigen Produkten mit entsprechender Marge verarbeitet wird“, erläuterte Spierings.

Dabei setzt das genossenschaftliche Molkereiunternehmen verstärkt auf den boomenden Milchmarkt in China. Am vergangenen Mittwoch gab Fonterra bekannt, sich mit 20 Prozent an dem börsennotierten chinesischen Säuglingsnahrungshersteller Beingmate beteiligen zu wollen, um über die strategische Partnerschaft den Absatz eigener Produkte in der Volksrepublik zu steigern. Dafür soll unter anderem mit dem neuen Partner ein Joint Venture Unternehmen in Australien gegründet werden, dass im Fonterra-Werk in Darnum Säuglingsnahrungsmittel für den chinesischen Markt produziert.

Vereinbart wurde auch, dass das Distributionsnetz von Beingmate in der Volksrepublik für den Absatz von Baby- und Kindernahrung der Fonterra Marke Ammum genutzt werden kann. Die Beteiligung an Beingmate lässt sich Fonterra nach eigenen Angaben etwa 615 Mio. NZ-Dollar (472 Mio. Fr.) kosten.

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