Fonterra führt Biomilchsparte aus Verlustzone

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra hat seine Biomilchsparte aus der Verlustzone geführt, will aber nicht alle Lieferverträge für die Erzeuger verlängern.

AgE |

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra hat seine Biomilchsparte aus der Verlustzone geführt, will aber nicht alle Lieferverträge für die Erzeuger verlängern.

Wie der Milchgigant Anfang vergangener Woche mitteilte, soll die Biomilchproduktion aus Kostengründen noch stärker im Zentrum und Süden der Nordinsel konzentriert werden. Dort werden auslaufende Lieferverträge der Milchbauern zunächst um zwei bis drei Jahre verlängert. Dies gilt allerdings nicht für Produzenten im nördlichen Teil der Insel.

Noch vor 18 Monaten habe das Unternehmen mit dem Nischenmarkt Ökomilch Geld verloren, erläuterte Fonterra-Managerin Sarah Kennedy. Die stärkere Ausrichtung auf den asiatischen Absatzmarkt mit China an der Spitze und eine Reduktion der Transportkosten durch die eingeleitete räumliche Konzentration der Milchproduktion hätten dann jedoch wieder in die Gewinnzone geführt.

Kennedy kündigte jedoch an, dass Fonterra weiterhin prüfen werde, ob dieses Geschäftsmodell in volatilen Märkten erfolgreich sein könne. Man wisse, dass die Produzenten gerne ein höheres Mass an langfristiger Sicherheit hätten, doch müsse erst geklärt werden, ob die gewählte Strategie bei der Biomilch auch nachhaltig Gewinn abwerfe.

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