Forscher befürchten weltweit starke Zunahme von extremen Hitzephasen

Rekord-Hitzemonate kommen derzeit weltweit fünfmal häufiger vor, als ohne die globale Erwärmung zu erwarten wäre. Das geht aus einer Studie von deutschen und spanischen Forschern hervor.

sda/dpa/afp |

Rekord-Hitzemonate kommen derzeit weltweit fünfmal häufiger vor, als ohne die globale Erwärmung zu erwarten wäre. Das geht aus einer Studie von deutschen und spanischen Forschern hervor.

Die Arbeit belege sogar, dass sich in Teilen Europas, Afrikas und Süd-Asiens die Zahl dieser Extremmonate verzehnfacht habe, berichtete das Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) am Montag. 80 Prozent der Hitzerekorde wären ohne den Einfluss des Menschen auf das Klima nicht zustande gekommen, wie die Forscher im Fachjournal «Climatic Change» berichten.

Setze sich die Erderwärmung weiter fort, werde die Anzahl neuer Rekordmonate in 30 Jahren zwölfmal höher liegen als ohne Klimawandel. Laut den Forschern kann die stark gestiegene Zahl der Monatsrekorde nicht durch natürliche Schwankungen erklärt werden. 80 Prozent der Hitzerekorde seien durch den Menschen verursacht, erklärte Mitautor Stefan Rahmstorf vom PIK.

Die PIK-Studie basiert auf Daten aus 131 Jahren von mehr als 12'000 Punkten rund um die Welt, die von der US-Weltraumbehörde Nasa erhoben wurden. Eine statistische Analyse der Daten habe die Zunahme der Hitzerekorde eindeutig belegt. Die Forscher verglichen die monatlichen Durchschnittstemperaturen.

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