Frankreich zweifelt am Nutzen eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA.
Es sei naiv, sich von einem Abkommen grössere wirtschaftliche Impulse zu versprechen, zitiert Agrarzeitung Online die französische Handelsministerin Nicole Bricq. Für die EU müsse es rote Linien und die Möglichkeit geben, die Verhandlungen notfalls abzubrechen. Für Frankreich ist etwa die grüne Gentechnik ein heikles Thema.
Ein weiterer Punkt betrifft die geografischen Herkunftsbezeichnungen. Nach Meinung des EU-Handelskommissars Karel de Gucht werden die USA kaum bereit ein, die Namen der Produkte zu respektieren und zu schützen. Viele südeuropäische EU-Mitglieder sehen dies laut Agrarzeitung aber als unverzichtbare Voraussetzung für ein Freihandelsabkommen.
Die EU will sich am 14. Juni auf ein gemeinsames Verhandlungsmandat mit den USA einigen.