Futtermittel: Niedersachens Agrarminister gibt Entwarnung

Im Skandal um Schimmelgift in Futtermitteln hat Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) weitgehend Entwarnung gegeben. Eine Sprecherin seines Ministeriums sagte am Montag, am Nachmittag solle es weitere Informationen geben.

sda/dpa |

Im Skandal um Schimmelgift in Futtermitteln hat Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) weitgehend Entwarnung gegeben. Eine Sprecherin seines Ministeriums sagte am Montag, am Nachmittag solle es weitere Informationen geben.

Im Deutschlandfunk hatte der Minister erklärt, die Menschen könnten wieder ohne Bedenken Milch trinken und Fleisch essen. Bereits 70 Prozent der betroffenen Milchbauern dürften wieder ausliefern. Beschränkungen gebe es aber noch für den Verzehr von Innereien.

Am Freitag war bekanntgeworden, dass Landwirte in mehreren Bundesländern Futtermais aus Serbien bekommen hatten, der mit dem krebserregendem Schimmelpilz Aflatoxin verseucht ist. Allein in Niedersachsen waren 4467 Betriebe betroffen. Tiere hatten den Schimmel-Mais gefressen, das Gift kann sich unter anderem in Kuhmilch ablagern.

Den Fall ins Rollen gebracht hatte ein Landwirt im niedersächsischen Kreis Leer. Ihm war am 5. Februar aufgefallen, dass die Aflatoxin-Grenzwerte überschritten waren, nachdem seine Tiere das verseuchte Futter gefressen hatten.

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