GB: Farmer blockieren Läden und Häfen

Im Vereinigten Königreich ist es wieder zu Demonstrationen aus dem landwirtschaftlichen Berufsstand gekommen. Im Fokus standen dabei die geplante Erbschaftssteuer und die Preispolitik. Bei den landesweiten Aktionen blockierten die Farmer einen wichtigen Containerhafen und Verteilzentren von Supermärkten.

AgE |

Nach einer Pause haben im Vereinigten Königreich wieder Farmer gegen die geplante Erbschaftssteuer protestiert. Erst kurz nach Jahresbeginn hatte Landwirtschaftsministerin Emma Reynolds Änderungen an der geplanten Steuer angekündigt. Sauer stösst den Landwirten im Vereinigten Königreich zudem schon seit Längerem die Preispolitik des Lebensmitteleinzelhandels auf. Aus ihrer Sicht kommt auf den Höfen zu wenig von den Erlösen an. Auch wollen sie, dass heimische Erzeugnisse günstiger verkauft werden als importierte Lebensmittel.

Medienberichten zufolge haben landesweit Gruppen von Landwirten mit Traktoren Supermarktlager und Häfen blockiert. Etwa zuletzt in Felxstowe, wo ein Grossteil des britischen Containerverkehrs abgewickelt wird. Eine Störung des Schiffsverkehrs soll der Hafenverwaltung zufolge nicht vorgelegen haben. Andere Protestaktionen fanden vor den Vertriebszentren des Discounters Lidl statt. Aufgerufen hatte zu der Aktion im Containerhafen die Gruppe «East Anglia Farmers Unite». 

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