Getreide: Ukraine hofft auf mehr Flusstransporte

Die ukrainische Donauschifffahrtsgesellschaft (UDP) macht sich Hoffnung auf einen Ausbau der Getreidetransporte per Binnenschiff nach Rumänien. Erstmals wurde auf der Donau ein Lastkahnkonvoi von Izmail auf den Weg gebracht, der vom Land- wirtschafts-, Schiffbau- und Transportkonzern Nibulon beladen wurde.

AgE |

Es handelt sich um einem der grössten Getreideexporteure der Ukraine. Ziel ist der rumänische Hafen Constanta.

Für die Ukraine gilt die Donau-Exportroute als Alternative zu den Schwarzmeerhäfen und bildet eine strategische Reserve. Die UDP wies darauf hin, dass sie durchaus mit den Seehäfen konkurrieren könnte, wenn es einen Rabatt von 30% auf Bahntransporte zu den Getreideterminals geben würde. Ein solcher Schritt sei «keine Präferenz und kein Geschenk», weil die reduzierte Bahnfrachtrate letztlich durch einen höheren Frachtumschlag und vermehrte Flusstransporte ausgeglichen würden. Unter dem Strich würden die Einnahmen aus dem Betrieb der Getreideterminals sogar steigen.

Um die Kosten des Transports über die Donau zu senken, will die UDP bei den rumänischen Partnern eine Abschaffung der Kanalmaut, der Lotsen sowie der Hafengebühren in Constanta erreichen. Wenn es gelinge, die Kosten in allen Bereichen zu minimieren, dürfte die Donauroute an Potenzial gewinnen und sich «von einer Backup- zu einer Hauptroute» entwickeln, zeigte sich das Unternehmen überzeugt.

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