Globale Ernährungssicherheit: Die Schweiz ist mit dabei

Vom 21. bis 25. Oktober findet in Rom die 52. Plenarsitzung des Ausschusses für Welternährungssicherheit (CFS) statt. Die Schweiz nimmt als aktives Mitglied dieses Ausschusses daran teil. BLW-Direktor Christian Hofer wird die Schweiz als Staatssekretär a.i. vertreten.

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Der Ausschuss für Welternährungssicherheit (Committe on World Food Security ‒ CFS) der Vereinten Nationen tritt vom 21. bis 25. Oktober 2024 in Rom zu seiner 52. Plenarsitzung (CFS52) zusammen. Christian Hofer, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), wird die Schweizer Delegation leiten. Ihm wurde für die Dauer des Plenums der Titel Staatssekretär verliehen wurde, teilt der Bundesrat in einer Medienmitteilung mit.

Fokus «Welternährungsbericht»

Im Rahmen der CFS52 wird unter anderem d er UN-Welternährungsbericht 2024 (The State of Food Security and Nutrition in the World 2024) diskutiert. Der CFS wird ausserdem freiwillige Richtlinien zur Reduzierung von Ungleichheiten in den Ernährungssystemen sowie einen Aktionsplan zur Erhöhung der Sichtbarkeit und Nutzung von CFS-Produkten verabschieden, heisst es weiter.

Der CFS lanciert überdies einen Prozess zur Erarbeitung von Politikempfehlungen zu urbanen Ernährungssystemen. Die geplanten Arbeiten sind für die Schweiz von Relevanz, da Städte ‒ auch hierzulande ‒ wichtige Triebkräfte für nachhaltige Ernährungssysteme sind.

Schweiz nimmt zentrale Rolle ein

Als aktives Mitglied wird die Schweiz an der Plenarsitzung eine zentrale Rolle einnehmen. Staatssekretär Christian Hofer wird die Schweiz an den hochrangigen Veranstaltungen der CFS52 vertreten und sich mit verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern zu bilateralen Gesprächen treffen. In ihrem Statement wird die Schweiz ihre Besorgnis darüber äussern, dass der Hunger in der Welt weiterhin zunimmt und immer mehr Menschen keinen Zugang zu gesunder und sicherer Ernährung haben, heisst es in der Mitteilung.

Zudem wird sie betonen, dass ein Wandel der Ernährungssysteme hin zu mehr Nachhaltigkeit erforderlich ist. Diesbezüglich wird sie auch auf die in der Schweiz unternommenen Anstrengungen verweisen, mit denen die nationale Politik auf die Förderung einer nachhaltigen und bezahlbaren Ernährung ausgerichtet werden soll.

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