GR: Bauern erwarten hohe Einnahme-Ausfällen

Griechenlands Bauern sind von Russlands Einfuhrstopp für Nahrungsmittel besonders stark betroffen. Gerechnet wird mit Einnahme-Ausfällen von rund 100 Mio. Euro (122 Mio. Fr.).

lid |

Griechenlands Bauern sind von Russlands Einfuhrstopp für Nahrungsmittel besonders stark betroffen. Gerechnet wird mit Einnahme-Ausfällen von rund 100 Mio. Euro (122 Mio. Fr.).

Tausende Tonnen Pfirsiche waren in Kühllastern von Griechenland in Richtung Russland unterwegs, als das Embargo in Kraft trat. Alle hätten umkehren müssen, berichtet die "Berner Zeitung" am Dienstag. Der Einfuhrstopp, den Moskau für Nahrungsmittel aus der EU verhängt hat, treffe Griechenland besonders stark. Rund 50 Prozent der Pfirsich-Ernte sei im letzten Jahr nach Russland exportiert worden. Als Nächstes seien Kiwi und Erdbeeren betroffen, sollte das Embargo anhalten. Insgesamt rechnen die griechischen Bauern mit Einnahmeausfällen von rund 100 Mio. Euro.

Die EU hat insgesamt 400 Mio. Euro bereitgestellt, um die Verluste der Bauern zu kompensieren. Diese Summe reiche nicht aus, kritisiert der griechische Staatssekretär Dimitris Kourkoulas gemäss "Berner Zeitung".

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