
Die Regierung vermutet, dass hinter den Preissteigerungen nicht nur höhere Kosten, sondern Wucher steht.
Pixbay
Regierungschef Kyriakos Mitsotakis sagte: «Diese (Kriegs)Turbulenzen, dürfen nicht zu überhöhten Aufschlägen oder Spekulationen auf Kosten der Konsumenten führen.» Die Massnahmen treten sofort in Kraft und gelten bis Ende Juni, teilte die Regierung mit.
Die Regierung vermutet, dass hinter den Preissteigerungen nicht nur höhere Kosten, sondern Wucher steht. Raffinerien dürfen bis zum 30. Juni höchstens fünf Cent pro Liter Benzin oder Diesel als Marge auf ihre Kosten aufschlagen, Tankstellen zwölf Cent. Supermärkte müssen festgelegte Gewinnspannen weiter einhalten, die eigentlich bis Ende 2025 galten. Wer dagegen verstösst, muss mit Strafen von bis zu fünf Millionen Euro rechnen, wie die Regierung weiter mitteilte.
Seit Beginn des Kriegs stiegen die Preise deutlich: Ein Liter Benzin kostete am 27. Februar 1,75 Euro (1,58 Fr.), am 9. März bereits 1,85 Euro (1,67 Fr.) in Athen. Auf vielen Ägäis-Inseln überschritten die Preise zwei Euro pro Liter, wie der griechische Rundfunk berichtete.