Grösste Freihandelszone vor Reform

Die USA, Kanada und Mexiko haben am Mittwoch in Washington damit begonnen, der grössten Freihandelszone der Welt ein neues Regelwerk zu geben. Der nordamerikanische Handelspakt Nafta soll in den nächsten Monaten auf Druck der von Donald Trump geführten US-Regierung neu gefasst werden.

Die USA, Kanada und Mexiko haben am Mittwoch in Washington damit begonnen, der grössten Freihandelszone der Welt ein neues Regelwerk zu geben. Der nordamerikanische Handelspakt Nafta soll in den nächsten Monaten auf Druck der von Donald Trump geführten US-Regierung neu gefasst werden.

«Wir glauben, dass Nafta für zahllose Amerikaner grundlegend versagt hat und dass wir deutliche Verbesserungen brauchen», sagte Trumps Handelsbeauftragter und US-Verhandlungsführer, Robert Lighthizer zum Auftakt am Mittwoch.

Lighthizer forderte, das riesige Handelsdefizit der USA vor allem zu Mexiko müsse beseitigt werden. Die US-Autobranche habe durch Nafta zahlreiche Werke und Hunderttausende Arbeitsplätze in Richtung Süden verloren. Allein im Automobilsektor bestehe ein Defizit in Höhe von 68 Milliarden US-Dollar mit Mexiko.

Das Freihandelsabkommen Nafta wurde 1992 zu Ende verhandelt und trat zu Jahresbeginn 1994 in Kraft. Die Zone umfasst 25 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Seit dem Beginn von Nafta hat sich der Handel unter den drei Teilnehmerländern vervierfacht. Die Verhandlungen sollen sich bis mindestens Anfang 2018 hinziehen. Die zweite Verhandlungsrunde wird in Mexiko stattfinden.sda

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