Grossdemonstrationen gegen TTIP

In Berlin und sechs weiteren Grossstädten haben am Samstagmittag die Demonstrationen gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta begonnen. «Es ist überall losgegangen», sagte eine Sprecherin der Veranstalter.

In Berlin und sechs weiteren Grossstädten haben am Samstagmittag die Demonstrationen gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta begonnen. «Es ist überall losgegangen», sagte eine Sprecherin der Veranstalter.

In Stuttgart, Frankfurt am Main und Köln scheine die Sonne, in Berlin und München regne es leider. «Doch die Leute lassen sich die Laune nicht verderben.» Weitere Orte der Protestkundgebungen sind Hamburg und Leipzig.

Zu den Demonstrationen unter dem Motto «Ceta und TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel» haben zahlreiche Organisationen aufgerufen - Konsumenten- und Umweltverbände, Gewerkschaften und Kirchen, die Netzwerke Attac und Campact, Grüne und Linkspartei sowie der Deutsche Kulturrat. Erwartet werden hunderttausende Menschen.

Ihr Protest richtet sich gegen das bereits fertig ausgehandelte Freihandelsabkommen Ceta der EU mit Kanada und das TTIP-Abkommen mit den USA, wo die Verhandlungen allerdings festgefahren sind.

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström warf den TTIP-Gegnern vor, Unwahrheiten zu verbreiten. «Viele TTIP-Gegner halten es mit der Wahrheit und Fakten nicht so genau», sagte sie der «Bild»-Zeitung vom Samstag. In der Debatte um TTIP und Ceta gebe es «viele Missverständnisse, Schauermärchen und Lügen».

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