GV-freie Soja: Europäische Handelsketten appellieren an Brasilien

Mehrere europäische Handelsketten und der Deutsche Verband Tiernahrung (DTV) haben an Brasilien appelliert, wieder verstärkt auf GV-freies Soja zu setzen.

AgE |

Mehrere europäische Handelsketten und der Deutsche Verband Tiernahrung (DTV) haben an Brasilien appelliert, wieder verstärkt auf GV-freies Soja zu setzen.

In einer vergangene Woche veröffentlichten Erklärung monierten die Unterzeichner, darunter Edeka, Kaiser-Tengelmann, Rewe, Kaufland und Lidl, den stetig schrumpfenden Anteil von konventionell produziertem gentechnikfreien Soja im südamerikanischen Land. Dabei sei Brasilien der mit Abstand grösste Anbieter in dem Segment. Der Rückgang ist nach Darstellung der Lebensmittelhändler eine Reaktion auf die steigende Nachfrage nach gentechnisch verändertem Soja aus China.

Somit verliere die Nachfrage Europas nach gentechnikfrei produzierter Ware an Bedeutung. Europäische Einkäufer müssten inzwischen signifikante Aufschläge zahlen. Die Unterzeichner forderten nun die Entscheider der brasilianischen Sojabranche auf, eine Koexistenz von gentechnisch verändertem und gentechnisch freiem Material zu ermöglichen. Dafür soll unter anderem ein entsprechendes rechtliches und wirtschaftliches Umfeld geschaffen werden, einschliesslich getrennter Lagersysteme und Transportlogistik.

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