GV-Lebensmittel: US-Bundesstaat will keine Kennzeichnungspflicht

Knapp 55 Prozent der Bürger aus dem US-Bundesstaat Washington haben sich in einer Volksabstimmung gegen ein Kennzeichnung von GV-Lebensmittel ausgesprochen. Die Abstimmung dürfte auch national für Auswirkungen zeigen.

Knapp 55 Prozent der Bürger aus dem US-Bundesstaat Washington haben sich in einer Volksabstimmung gegen ein Kennzeichnung von GV-Lebensmittel ausgesprochen. Die Abstimmung dürfte auch national für Auswirkungen zeigen.

Noch kurz vor der Abstimmung hätten Befürworter vorne gelegen, schreibt aiz.info am vergangenen Montag. Für den Abstimmungskampf haben beide Seiten aus dem Vollem geschöpft. Die Kampagne wird als eine der aufwändigsten im Staate Washington bezeichnet.

Die Befürworter wurden von dem kalifornischen Öko-Unternehmen Dr. Bronner's Magic Soaps und dem Center for Food Safety aus der Bundeshauptstadt Washington unterstützt. Die Gegner konnte die komplette Agrarchemie-Lobby auf seiner Seite vereinen. Wie es weiter heisst, hätten Monsanto, DuPont Pioneer, Dow AgroSciences und Bayer CropScience die Nein-Kampagne finanziell unterstützt.

Die Abstimmung um die „Label-it-Initiative (I-522)“ galt als wegweisend. Bei einem Ja hätten die Befürworter der Initiative Schub für eine USA-weite Einführung einer verpflichtenden Kennzeichnung für Lebensmittel aus GV-Pflanzen erhalten.

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