GV-Mais: Spaniens Bauern verlieren Interesse

Das Anbauareal von MON810 wurde von den Landwirten gegenüber 2022 um 31% eingeschränkt. Bereits im Vorjahr hatte das Interesse der Landwirte an der GV-Sorte kräftig nachgelassen. Aktuell werden in Spanien noch rund 46’000 Hektaren mit Genmais bewirtschaftet. 

AgE |

Der Anbau von gentechnisch verändertem (GV) Mais ist in Spanien 2023 nochmals kräftig zurückgegangen . Wie aus aktuellen Zahlen des Madrider Landwirtschaftsministeriums hervorgeht, wurden in diesem Jahr landesweit nur noch 46’327 Hektar MON810 angebaut. MON810  ist die einzige in der Europäischen Union zugelassene GV-Maissorte.

18 Prozent Genmais-Flächen

Im Vergleich zu 2022 entspricht das einem Rückgang um rund 31%. Damit schrumpfte das Anbauareal von MON810 stärker als die Gesamtproduktionsfläche von Mais in Spanien. Diese fiel mit 252’600 Hektar 22% kleiner aus als im Vorjahr. Den Anteil der MON810-Produktionsfläche am gesamten Maisanbauareal 2023 in Spanien bezifferte das Ministerium auf rund 18%.

Unter den EU-Mitgliedstaaten hat Spanien seit Jahren die grösste MON810-Anbaufläche. Erstmals auf die Felder ausgebracht wurde die Sorte dort im Jahr 1998. Ab dann wuchs das Produktionsareal stetig, bis es 2013 seine bisherige Maximalgrösse von 131’537 Hektar erreichte. Ab 2014 wurden rückläufige Anbauzahlen verzeichnet. Im Jahr 2022 war die Produktionsfläche im Vorjahresvergleich um 30% auf insgesamt 67’620 Hektar zurückgenommen worden.

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