Härtere Strafen für illegalen Handel

Der Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten soll härter bestraft werden. Nach dem Nationalrat hat sich auch die vorberatende Kommission des Ständerates dafür ausgesprochen.

Der Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten soll härter bestraft werden. Nach dem Nationalrat hat sich auch die vorberatende Kommission des Ständerates dafür ausgesprochen.

Mit 8 zu 1 Stimmen beantragt die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) ihrem Rat, eine Motion von Guillaume Barazzone (CVP/GE) anzunehmen. Damit will sie verhindern, dass die Schweiz zu einer Drehscheibe für den illegalen Handel und Transit mit bedrohten Arten wird, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten.

Der Bundesrat hatte sich ebenfalls für eine Verschärfung ausgesprochen. Nach dem Vorschlag des Motionärs soll der illegale Handel mit bedrohten Arten und daraus hergestellten Erzeugnissen neu als Verbrechen und nicht mehr nur als Vergehen eingestuft werden. Gleichzeitig sollen die Bussen verschärft werden.

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