Heimische Waren statt Agrarimporte

Der Agrarsektor von Weissrussland muss nach Ansicht von Präsident Alexander Lukaschenko möglichst viel produzieren und dabei auf Technologie, Produktionsdisziplin und Innovationen für pflanzliche und tierische Produkte setzen, um Importe möglichst durch heimische Ware zu verdrängen.

Der Agrarsektor von Weissrussland muss nach Ansicht von Präsident Alexander Lukaschenko möglichst viel produzieren und dabei auf Technologie, Produktionsdisziplin und Innovationen für pflanzliche und tierische Produkte setzen, um Importe möglichst durch heimische Ware zu verdrängen.

Wie Lukaschenko Mitte April in Minsk erklärte, ist die Grundlage der landwirtschaftlichen Entwicklung die effiziente Produktion in Grossbetrieben.

Trotzdem seien staatliche Unterstützungen auch für Kleinlandwirte vorgesehen. Kurz zuvor hatte Weissrusslands neuer Landwirtschaftsminister Anatolij Khotko auf dem Exportforum „Belarus Dairy“ in Minsk das Ziel ausgerufen, die Agrarexporte bis 2020 auf 7 Mrd. USD (7.13 Mrd. Fr.) zu steigern. Dazu solle die Milchindustrie einen erheblichen Beitrag leisten. Heute stehe Weissrussland mit Blick auf die Ausfuhrwerte weltweit an dritter Stelle bei Butter sowie jeweils an vierter Stelle bei Käse und Quark.

Priorität müsse weiterhin die geografische Diversifizierung der Exporte haben, betonte Khotko. Belarussische Agrarprodukte seien 2018 in 58 Länder exportiert worden, verglichen mit 40 Ländern im Vorjahr. Die vorrangigen Importeure belarussischer Lebensmittel blieben die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Asien, die Länder am Persischen Golf, Afrika, die Europäische Union und die USA.

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