Herkunftskennzeichnung für Zutaten

In Frankreich hat das Wirtschaftsministerium eine neue freiwillige Kennzeichnung für die Herkunft der wichtigsten Zutaten in verarbeiteten Lebensmitteln vorgestellt. Auch der Ort der Verarbeitung kann ausgewiesen werden. 

In Frankreich können die Konsumenten künftig besser über die Herkunft von Zutaten in verarbeiteten Lebensmitteln informiert werden. Das Pariser Wirtschaftsministerium hat am 25. Mai den offiziellen Startschuss für die neue Kennzeichnung «Origin’Info» gegeben.

Auf freiwilliger Basis können Lebensmittelhersteller künftig das Ursprungsland der wichtigsten Zutaten und den Ort der Verarbeitung ausweisen. Dazu können entweder ein Label auf der Verpackung, elektronische Anzeigen im Regal oder ein QR-Code verwendet werden.

Die Einführung der Kennzeichnung soll laut Ministerium schrittweise erfolgen. Im besten Fall soll sie bis Ende des Jahres auf mehr als 10’000 Produkten zu finden sein. Zahlreiche grosse Detailhandelsunternehmen, darunter Casino, Carrefour, Leclerc und Intermarché, haben ihre Beteiligung bereits zugesagt. Auch viele Lebensmittelhersteller sind mit an Bord, beispielsweise Bonduelle und Fleury Michon.

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