Höhere Rente für Altbauern

Österreichs Altbäuerinnen und Altbauern können sich über eine deutliche Erhöhung ihrer Pensionen freuen. Die zum 1. Januar erfolgte Anhebung der Ruhegelder beläuft sich auf 5,8 %. 

Kleine Pensionen werden allerdings sogar um 10,2 % und damit oberhalb der Inflationsrate nach oben angepasst. Nach Angaben des Wiener Landwirtschaftsministeriums beziehen landesweit rund 28’000 Altbäuerinnen und Altbauern eine Mindestpension und haben somit auch Anspruch auf eine Ausgleichszulage.

Zum Jahresbeginn wurde der Ausgleichszulagen-Richtsatz um 7,8 % auf 1’110 Euro (1’096 Fr.) erhöht. Über die gesetzliche Pensionserhöhung erhalten bäuerliche Ruheständler zudem eine Direktzahlung in Höhe von 30% der Pensionsleistung und Ausgleichszulage. Das ergibt für die Mindestpensionen von 1’110 Euro eine einmalige Direktzahlung von rund 330 Euro (326 Fr.).

Die Auszahlung soll im März erfolgen. «Mit der Pensionserhöhung ab dem 1. Januar 2023 sichern wir rund 160’000 Altbäuerinnen und ‑bauern finanziell besser ab und unterstützen besonders Bezieher kleiner Pensionen», betonte Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig. Der österreichische Nationalrat hatte der Erhöhung der Pensionen im Oktober zugestimmt, auch mit Blick auf die massive Teuerungswelle im vergangenen Jahr.

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