Illegaler Müll beschäftigt Farmer

Das illegale Entsorgen von Müll wird für britische Landwirte immer mehr zum Problem. Dabei geht es neben dem normalen Müll auch um grosse Haushaltsgeräte und Möbel.

Das illegale Entsorgen von Müll wird für britische Landwirte immer mehr zum Problem. Dabei geht es neben dem normalen Müll auch um grosse Haushaltsgeräte und Möbel.

Farmer und Landbesitzer in Grossbritannien fordern ein stärkeres Vorgehen gegen das illegale Entsorgen von Abfällen, wie Farmers Weekly berichtet. Gemäss dem britischen Landwirtschafts- und Umweltdepartement (Defra) wurden 2015/16 mit 936'000 Fällen 4 Prozent mehr registriert als in der vorherigen Periode. Gleichzeitig konnten aber weniger Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

Zudem gibt es eine hohe Dunkelziffer, weil das illegale Entsorgen auf privatem Land nicht in der Statistik erfasst wird. Gemäss der Country Land and Business Association (CLA) haben deren Mitglieder einen markanten Anstieg der Problematik gemeldet. Dabei gehe es nicht nur um einzelne Abfälle oder Mülltüten, sondern auch um grosse Haushaltsgeräte.

Es sei nicht fair, dass die Farmer und Landbesitzer den Müll selbst wegschaffen müssten oder in Gefahr gerieten, wegen illegaler Mülllagerung verzeigt zu werden, so die CLA. Die Organisation fordert deshalb eine Null-Toleranz-Politik mit strengen Massnahmen.

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