Indien: Wo Menschen hungern und der Staat Getreide verrotten lässt

In Indien leide jedes zweite Kind unter Mangelernährung. Trotzdem lasse Indien Millionen von Tonnen Getreide verrotten. Mit Video

det/blu |

In Indien leide jedes zweite Kind unter Mangelernährung. Trotzdem lasse Indien Millionen von Tonnen Getreide verrotten. Mit Video

Die TV-Sendung «Weltspiegel» zeigte eindrückliche Bilder von riesigen Getreidelagern der indischen Regierung – unter freiem Himmel, versteht sich. Getreide, welches der Staat zu übernehmen hat. Da die Ernten der letzten Jahre gross gewesen seien, seien die Lager voll und das Getreide vergammle.

Und es komme niemandem in den Sinn, es an die Armen zu verteilen, kritisiert der «Weltspiegel». Statt dessen lasse die Regierung die übel stinkenden Lager von billigen Tagelöhnern abbauen und verkaufe es als Tierfutter oder an Winzer, die daraus Alkohol herstellten.

Die Verluste, die dabei entstünden, würden durch Steuererhöhungen auf Weizen kompensiert. Und so stiegen die Getreidepreise an, und der Hunger der Armen nehme zu.

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