Junglandwirte fordern Vorkaufsrecht

Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) drängt, den Zugang zu Land für Junglandwirte zu erleichtern. Dafür solle das staatliche Vorkaufsrecht genutzt werden. So sollen die Kosten für Acker und Grünland begrenzt werden. 

Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) fordert Änderungen im landwirtschaftlichen Bodenrecht, um Junglandwirten den Erwerb von Flächen zu erleichtern. Dafür biete sich insbesondere das bestehende Vorkaufsrecht an.

Der stellvertretende BDL-Vorsitzende Stefan Schmidt verwies auf eine entsprechende Forderung, die der Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments erhoben hat. Ziel müsse es sein, jungen Landwirten den Zugang zu Grund und Boden zu ermöglichen und die Bedingungen für die Betriebsübernahme sowie Betriebsgründung zu verbessern.

Konkrete Vorschläge dazu habe auch die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) vorgelegt, erklärte der BDL-Vizevorsitzende. Die ZKL spreche sich in ihrem Abschlussbericht dafür aus, sogenannte Anteilskäufe in das landwirtschaftliche Bodenrecht einzubeziehen und zu regulieren. «Böden sind nicht vermehrbar. Sie brauchen besonderen Schutz», betonte Schmidt.

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