Kanada erlaubt EU-Rindfleischimporte

Kanada öffnet seinen Markt wieder für Fleischimporte aus 19 EU-Mitgliedsstaaten. Im Zuge der BSE-Krise schloss Kanada seine Grenzen im Jahre 1996 für Rindfleischprodukte aus Deutschland, Frankreich, Belgien oder Grossbritannien.

Kanada öffnet seinen Markt wieder für Fleischimporte aus 19 EU-Mitgliedsstaaten. Im Zuge der BSE-Krise schloss Kanada seine Grenzen im Jahre 1996 für Rindfleischprodukte aus Deutschland, Frankreich, Belgien oder Grossbritannien.

Die EU gibt sich in einem am Dienstag veröffentlichten Communiqué erleichtert: „Das bringt einen willkommenen Schub für europäische Rindfleischerzeuger und -exporteure – gerade jetzt, wo Bauern in Europa besonders schwierige Zeiten durchlaufen."

Seit 1996 war die Einfuhr von Rindfleisch aus Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Niederlande oder Belgien nach Kanada untersagt. Grund war der Ausbruch der Tierseuche BSE (Bovine spongiforme Enzephalopathie) in den oben genannten Ländern. In den vergangenen Monaten inspizierten die Kanadier das Fleischkontrollsystem der Gemeinschaft.

„Indem Kanada 19 Mitgliedstaaten gleichzeitig anerkennt, zeigt sich, dass die EU als Einheit mit einheitlichen, harmonisierten Normen funktioniert, deren Durchsetzung von der Kommission überwacht wird“, schreibt die EU-Kommission. Sie will sich nun für jene Mitgliedsstaaten einsetzen, die bisher noch keinen Zugang zum kanadischen Markt haben.

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