Klima bedroht Kampf gegen Hunger

Bewaffnete Konflikte, der Klimawandel und eine schwächelnde Wirtschaft bedrohen laut dem Welternährungsprogramm (WFP) den Kampf gegen den Hunger in der Welt. «Wir haben es mit einem Alptraum, einer Verkettung unglücklicher Umstände zu tun», sagte WFP-Chef David Beasley.

Bewaffnete Konflikte, der Klimawandel und eine schwächelnde Wirtschaft bedrohen laut dem Welternährungsprogramm (WFP) den Kampf gegen den Hunger in der Welt. «Wir haben es mit einem Alptraum, einer Verkettung unglücklicher Umstände zu tun», sagte WFP-Chef David Beasley.

Die Uno hat in ihren Nachhaltigkeitszielen das Ziel «Null Hunger» bis zum Jahr 2030 ausgegeben. Beasley mahnte am Dienstag anlässlich des Welternährungstags in Rom zu schnellem Handeln.

«Alle fünf bis zehn Sekunden» sterbe ein Kind an Hunger oder Mangelernährung, sagte er. Andererseits würden Lebensmittel bereits während des Herstellungsprozesses oder in den Küchen der Konsumenten vernichtet. Hunger sei auch eine wesentliche Ursache für Fluchtbewegungen, sagte Beasley weiter.

Im vergangenen Jahr litten nach Uno-Angaben rund 821 Millionen Menschen an Hunger, das entspricht jedem neunten Bewohner der Erde. Rund 155 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind laut der Uno-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) chronisch mangelernährt. Gleichzeitig sind mehr als 600 Millionen Menschen fettleibig

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