Beim «Carbon Farming» gibt es gleich zwei Gewinner - das Klima und die Landwirtschaft. Davon ist der französische Landwirtschaftsminister Julien Denormandie überzeugt.
Frankreich habe das Thema deshalb zur Priorität seiner EU-Ratspräsidentschaft gemacht, betonte der Minister auf einer Konferenz der EU-Kommission zu nachhaltigen Karbonzyklen zu Beginn der Woche in Brüssel.
Privatwirtschaft muss sich beteiligen
Auf dem Informellen EU-Agrarrat vom 6. bis 8. Februar in Strassburg würden die Minister das Thema ausleuchten, kündigte Denormandie an. Um die neuen Einkommensmöglichkeiten voranzubringen, wird der EU-Agrarministerrat dann im März eine Erklärung zum «Carbon Farming» verabschieden. Allerdings werde dazu noch dringend ein Vorschlag der EU-Kommission zur Gestaltung von landwirtschaftlichen Klimazertifikaten gebraucht.
Die Klimawende sei im EU-Agrarsektor nur zu schaffen, wenn sich die Privatwirtschaft an den Investitionen der Landwirte beteiligt. Einige Grosskonzerne betreiben bereits Projekte, in denen sie klimafreundliche Produktionsmethoden in der Landwirtschaft entwickeln und fördern. Langfristig liegt die Hoffnung auf handelbaren Klimazertifikaten.
Nestlé: Projekt zusammen mit Landwirtschaft
Nestlé habe sich etwa dazu verpflichtet, bis 2030 den Ausstoss von Treibhausgasen zu halbieren und bis 2050 unter dem Strich klimaneutral zu wirtschaften. Das könne das Unternehmen nicht allein bewerkstelligen, sondern brauche für den Einkauf von klimafreundlichen Rohstoffen die Landwirte mit im Boot, berichtete Bart Vandewaetere von Nestlé Europe auf der Konferenz. Seit drei Jahren entwickle der Lebensmittelhersteller mit Landwirten in Polen und Frankreich eine «regenerative Landwirtschaft».
Als ein erstes Ergebnis hielt Vandewaetere fest, dass weniger Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie eine pfluglose Bodenbearbeitung die Erträge nicht senken, sondern in einigen Fällen sogar steigern konnten. Nestlé habe bisher 1,1 Mrd. Euro in das Projekt gesteckt. Damit das Unternehmen seine Klimaverpflichtung erfüllen könne, müsse es sich selbst um die Agrarwende kümmern und diese mitfinanzieren, meint Vandewaetere. Jedenfalls reiche es nicht, auf handelsbare Karbonzertifikate aus der Landwirtschaft zu warten, weil diese zu spät kämen.
Unter Carbon Farming wrden alle landwirtschaftlichen Methoden zusammengefasst, bei denen von Menschen freigesetztes CO 2 in landwirtschaftlich genutzte Böden zurückgeführt wird. Carbon Farming charakterisiert also einen wichtigen Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft und verfolgt das Ziel, mehr Kohlenstoff zu binden und so den Klimawandel abzuschwächen.
Dieser ganzheitliche Ansatz verzichtet auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Hierdurch wird die Diversität des Bodenlebens erhöht, die Interaktion zwischen den Pflanzen und den Mikroorganismen im Boden gesteigert und der Humusaufbau gefördert, welcher als Basis der Bodenfruchtbarkeit gilt. Zudem wird die mechanische Bodenbearbeitung im Zuge der regenerativen Landwirtschaft reduziert, um das stabilisierende Wurzelgeflecht nicht zu zerstören und den bereits gebundenen Kohlenstoff im Boden zu erhalten.
Landwirtschaft braucht Geld
Die Landwirtschaft braucht zusätzliches Geld, um den Klimawandel bewältigen zu können. Davon ist Barbara Baarsma von der niederländischen Rabobank überzeugt. Ihre Bank habe deshalb extra die «Rabo Carbon Bank» eingerichtet. Diese beschäftige sich nicht nur mit der Finanzierung, sondern vor allem mit der Beratung von Landwirten, die klimafreundlich produzieren möchten. Man arbeite mit Landwirten in den Niederlanden und in den USA an Karbonsenken im Boden und mit brasilianischen Produzenten an Agroforstsystemen.
Die fehlende Messung und Erfassung von Karbonsenken sei bisher ein grosses Problem, das bis zur Marktreife von landwirtschaftlichen Klimazertifikaten unbedingt gelöst werden müsse, stellte Baarsma klar. Handelbare Zertifikate können nach ihrer Ansicht einen entscheidenden Beitrag leisten. Aber bis es so weit sei, müsse man über andere Anreize nachdenken. Dazu gehörten zum Beispiel besondere Konditionen für Kredite für die klimafreundliche Erzeugung.
Microsoft: Technische Lösungen
Ein ambitioniertes Klimaziel hat sich das IT-Unternehmen Microsoft gestellt. Es wolle ab 2030 nicht nur klimaneutral wirtschaften, sondern auch mit der Einlagerung von Treibhausgasen die Erderwärmung aufhalten, berichtete Casper Klynge von Microsoft auf der Konferenz der EU-Kommission. Landwirtschaftliche Karbonzertifikate steckten allerdings noch in den Kinderschuhen und seien damit zumindest kurzfristig keine Lösung für das Klimaziel seines Unternehmens.
Naturbasierte Karbonsenken hatten zwar eine Menge von willkommenen Nebenwirkungen, etwa für die Artenvielfalt. Doch leider wiesen die naturbasierten Karbonsenken nicht die notwendige Dauerhaftigkeit für die Einlagerung ab. Technische Lösungen für die Versenkung von Kohlendioxid, etwa in Speichern in der Erde, seien bisher verlässlicher, führte Klynge von Microsoft aus.

Denn klimaleugner denken nicht viel , sehen die klimaveränderungen nicht und das hat mit Logik wenig zu tun eher mit Blindheit.
Aber die, die denken, hinterfragen das Narrativ vom katastrophischen Klimawandel, verursacht durch den CO2-Ausstoss des Menschen. Und siehe da, auch unabhängige Wissenschaftler wie Carl-Otto Weiss stellen fest, dass die Klimaänderungen OHNE EINBEZUG DES CO2-AUSSTOSSES erklärt werden können.
Folglich ist nicht CO2 schuld am Klimawandel, sondern die langjährigen Zyklen!
Also muss auch keine Panik bezüglich CO2-Ausstoss gemacht werden!
Ja, das Geschwätz vom Klimawandel und vom Menschen, der das Klima mittels CO2-Reduktion beeinflussen kann. Ein weiterer Politiker, der den Irrtum in die Welt hinausposaunt. Dadurch wird dieser Irrtum nicht wahr.
Wir brauchen eine neue Aufklärung. Die Menschen sollten wieder zum Selber-Denken angeregt werden.
Bereits jetzt entfernt sich die Zone, wo Getreide Anbau möglich ist, jedes Jahr 20 km weiter vom Äquator weg.
Hungersnöte und Kriege ums rare Wasser nehmen zu.
Auch bei uns nehmen Wetter Extreme zu, die Sommer werden trockener und im Winter geht die Schneegrenze weiter hinauf.
Wer wie wie unsere SVP den Kopf in den Sand steckt und die Probleme ignoriert oder andern in die Schuhe schiebt, ist verantwortungslos.