Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner will mindestens feste Eckdaten für die EU-Agrarreform bis Herbst erreichen. Das schreibt Topagrar auf seinem Newsportal.
Die deutsche Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat Hoffnung geäussert, dass sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf einen Gemeinschaftshaushalt einigen. Am Montag finden Verhandlungen statt.
Ein Ergebnis ist entscheidend dafür, ob es Fortschritte bei den Verhandlungen über die EU-Agrarreform geben kann. Von den Verhandlungen hänge gemäss Klöckner ab, wie viel Geld für Reformen in der europäischen Landwirtschaft zur Verfügung stehe. Denn im Oktober wolle sie die Eckdaten für die Agrarreform festgelegt haben.
Im Mittelpunkt der Beratungen steht gemäss "Topagrar" ein Vorankommen zur Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) für die Zeit nach 2020. Schon jetzt sei aber klar, dass es mindestens eine Übergangszeit bis 2023 gibt, bis die neuen Regeln gelten. Mittelerweile gehe das Bundeslandwirtschaftsministerium aber nicht mehr davon aus, dass ein Abschluss der GAP-Verhandlungen bis Ende 2020 gelingt.
Am Montag soll unter anderem über Mindest-Umweltstandards, weniger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Artenvielfalt diskutiert werden. Deshalb hoffe Klöckner, dass nicht weniger, sondern mehr Geld komme. Sie wolle nicht, dass die Erzeugung abwandert in Drittstaaten, wo überhaupt keinen Einfluss mehr auf Produktionsstandards genommen werden kann.