Krieg im Iran: Landwirte befürchten «Kostenlawine»

Die deutschen Landwirte befürchten angesichts der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs eine Kostenlawine.

aiz |

«Besonders kritisch ist, dass nun zu Beginn der Feldarbeiten erneut deutliche Kostensteigerungen drohen», sagte die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Stefanie Sabet, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die heimische Landwirtschaft stehe schon seit Jahren unter massivem Kostendruck - vor allem bei den Betriebsmitteln.

Die Bauern befürchten, auf den höheren Ausgaben sitzen zu bleiben. «Fest vereinbarte Lieferverträge lassen kurzfristige Preisanpassungen kaum zu, und über Endverbraucherpreise entscheidet massgeblich der Detailhandel», sagte DBV-Generalsekretärin Sabet. Umso wichtiger sei es, dass die Politik zugesagte Entlastungen für die landwirtschaftlichen Betriebe schnell umsetzen – «zum Beispiel durch konsequenten Bürokratieabbau».

Israel und die USA greifen seit Samstag den Iran an. Dieser antwortet mit Gegenschlägen, die auch benachbarte Golfstaaten treffen. Die Preise für Benzin, Diesel und Gas sind seither deutlich gestiegen.

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