Im indischen Internethandel entwickeln sich Fladen aus Kuhmist und Heu zum Verkaufsschlager. Sie werden traditionell zum Feuermachen genutzt, da sie laut der Nachrichtenagentur AP günstig und jederzeit verfügbar sind.
Hindus in Indien verehren Kühe als heilig und nutzen die getrockneten Kuhfladen für Kochstellen und zum Feuermachen bei religiösen Ritualen. Internet-Versandhändler wie Amazon haben den Bedarf erkannt und bieten der rasch wachsenden städtischen Bevölkerung die Möglichkeit, günstig an die begehrten Kuhfladen zu kommen.
Für grössere Mengen gibt es Rabatt. 11 Stück gibt es ab 99 Rupien (umgerechnet 1,50 Franken). Auch kleinere Händler verkaufen das Produkt über Amazon und bewerben es als «trocken und hausgemacht». Einige Kunden fragen laut AP sogar nach einer Geschenkverpackung für ihre Kuhfladenlieferung.