Landstreit: 23 Bauern getötet

Bei Landstreitigkeiten in Brasilien sind nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation in der ersten Jahreshälfte mindestens 23 Bauern getötet worden. Die meisten von ihnen seien in den nördlichen Bundesstaaten Pará und Rondônia im Amazonasgebiet ums Leben gekommen, wo kleine Landbesitzer oder landlose Bauern häufig mit Grossgrundbesitzern in Konflikt gerieten, teilte die christliche Nichtregierungsorganisation CPT am Montag mit.

Bei Landstreitigkeiten in Brasilien sind nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation in der ersten Jahreshälfte mindestens 23 Bauern getötet worden. Die meisten von ihnen seien in den nördlichen Bundesstaaten Pará und Rondônia im Amazonasgebiet ums Leben gekommen, wo kleine Landbesitzer oder landlose Bauern häufig mit Grossgrundbesitzern in Konflikt gerieten, teilte die christliche Nichtregierungsorganisation CPT am Montag mit.

Bei den meisten Opfern in diesem Jahr handelte es sich laut CPT um Kleinbauern oder Bauern ohne eigenes Land, die von Landbesitzern zur Freigabe von besetzten Feldern gezwungen werden.  Ein versklavter Bauer sei aber auch erschossen worden, als er seinen Besitzer um eine Bezahlung gebeten habe, erklärte die Nichtregierungsorganisation. Im Vorjahreszeitraum habe es 20 Tote gegeben.

Die CPT warf den zuständigen Behörden Versagen vor. Etwa die Hälfte der Ackerfläche befindet sich in Brasilien in der Hand von einem Prozent der Bevölkerung.

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