Landwirte bangen um Hektarbeihilfen

Die Vorsitzenden mehrerer regionaler Bauernverbände in Russland haben am vergangenen Mittwoch in einem offenen Brief an den Agrarminister Dmitrij Patruschew gegen neue Regeln für den Erhalt von Hektarbeihilfen protestiert.

Die Vorsitzenden mehrerer regionaler Bauernverbände in Russland haben am vergangenen Mittwoch in einem offenen Brief an den Agrarminister Dmitrij Patruschew gegen neue Regeln für den Erhalt von Hektarbeihilfen protestiert.

In dem Schreiben heisst es, dass es die neuen Vorschriften rund 70% der landwirtschaftlichen Betriebe nicht erlauben würden, in der neuen Saison Hektarprämien zu erhalten.

Der Grund dafür sei die Regelung, dass diejenigen, die ihr eigenes und noch nicht getestetes Saatgut aussäten, von der Hilfe ausgeschlossen würden. Gleiches gelte für Saatgut, dessen Nutzungsdauer abgelaufen sei oder für das die notwendigen Dokumente fehlten. Diese Anforderungen seien „absurd“, heisst es in dem Schreiben. Die Bauernverbandsvorsitzenden wiesen darauf hin, dass die Beihilferegelungen erst nach der Aussaat geändert worden seien.

Dies werde als ungerecht empfunden und führe zu einer negativen Haltung der Landwirte gegenüber staatlichen Stellen. Die Vertreter der Landwirte schlagen deshalb vor, die Wirksamkeit des neuen Systems zunächst in einer Pilotregion zu überprüfen und erst danach auf das ganze Land auszudehnen.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Keine 10-Millionen-Schweiz: Ja oder Nein?

76.4 % Ich bin für die Initiative
21.8 % Ich bin gegen die Initiative
1.8 % Ist mir egal

Teilnehmer insgesamt 284

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?