«Landwirte profitieren von Embargo»

Die russische Landwirtschaft habe vom Importverbot von Lebensmitteln aus der EU, den USA und anderen Ländern profitiert. Dies erklärt der russische Ministerpräsident Dmitrij Medwedew am Donnerstag anlässlich einer Regierungsberatung.

Die russische Landwirtschaft habe vom Importverbot von Lebensmitteln aus der EU, den USA und anderen Ländern profitiert. Dies erklärt der russische Ministerpräsident Dmitrij Medwedew am Donnerstag anlässlich einer Regierungsberatung.

Am 7. August 2014 beschloss Russland ein Importverbot für Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse aus der EU und den USA, Kanada und Australien. Russland reagierte damit auf die Sanktionen, welche die EU und die USA im Zuge der Ukraine-Krise gegen das Land verhängt hatte. Die Schweiz betrifft das Import-Verbot nicht.

Das Importverbot sei für die inländische Landwirtschaft von Vorteil gewesen, führte Medwedew aus. Sie habe sich rasch an die neuen Verhältnisse angepasst. Zudem hätte es die Landwirtschaft geschafft, die frei gewordenen Marktnischen zu besetzen. Die Landwirtschaft sei eine der wenigen Wirtschaftszweige, die einen sicheren Produktionszuwachs selbst unter dem derzeitigen ökonomischen Abschwung aufweise, zitiert aiz.info den Ministerpräsidenten.

Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschjow erklärte, dass der Marktbedarf an Fleischprodukten bereits zu 89 Prozent von den inländischen Produzenten gedeckt werde.

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