
Das Programm richtet sich an Unternehmen in der frühen Wachstumsphase, die ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln, neue Märkte erschliessen und den nächsten Schritt gehen wollen.
KI erstellt
Die Landwirtschaftliche Rentenbank setzt ihre Förderung für Start-ups aus den Bereichen AgTech, FoodTech und Nature Based Solutions fort. Das gemeinsam mit dem TechQuartier organisierte Programm «Growth Alliance Accelerator» (’Wachstumsallianz-Beschleuniger’) ist in die fünfte Runde gestartet. Am Montag, 19.10., begann für zehn Start-ups der viermonatige Durchlauf. Laut Angaben der Förderbank arbeiten die ausgewählten Start-ups unter anderem an autonomen Ernterobotern, KI-gestützten Lösungen für die Landwirtschaft, nachhaltigen Futtermitteln und innovativen Verfahren zur Bodenanalyse.
Das Programm richtet sich der Rentenbank zufolge an Unternehmen in der frühen Wachstumsphase, die ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln, neue Märkte erschliessen und den nächsten Schritt gehen wollen. Während der Laufzeit erhalten sie praxisnahe Unterstützung durch Workshops, Expert Sessions und individuelles Mentoring. Dabei stehen Fragen der Finanzierung, rechtliche Aspekte, Produktentwicklung, Wachstumsstrategien und die Vorbereitung von Investorengesprächen im Fokus.
Aufwind für Start-ups
Im Sommer hatte die Bundesregierung ihre ressortübergreifende Start-up- und Scale-up-Strategie verabschiedet. Seinerzeit gab das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) bekannt, dass seine Start-up-Förderung über die Landwirtschaftliche Rentenbank fortgesetzt und optimiert werden solle.
Vorgesehen sind laut Ressortangaben für agrarnahe Start-ups Nachrangdarlehen in Höhe von bis zu 800’000 Euro (738’000 Franken) sowie Innovationsgutscheine für Beratungs- oder Schulungsmassnahmen. In dem Zusammenhang war auch darauf verwiesen worden, dass die Growth Alliance weiterentwickelt und das Accelerator-Programm der Rentenbank neu ausgeschrieben werden solle.