Maissaatgut: Syngenta wird verklagt

Das Beispiel des Rohstoffhändlers Cargill scheint Schule zu machen: Der Agrochemiekonzern Syngenta wird einem Pressebericht zufolge nun auch vom Getreideexporteur Trans Coastal Supply (TCS) wegen des Verkaufs der Maissaatgutsorte «Agrisure Viptera» verklagt.

Das Beispiel des Rohstoffhändlers Cargill scheint Schule zu machen: Der Agrochemiekonzern Syngenta wird einem Pressebericht zufolge nun auch vom Getreideexporteur Trans Coastal Supply (TCS) wegen des Verkaufs der Maissaatgutsorte «Agrisure Viptera» verklagt.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch berichtet, macht TCS am District Court des Central District von Illinois einen Schaden von 41 Mio. Dollar geltend.

Wie Cargill wirft TCS Syngenta vor, die bereits seit Jahren in den USA zugelassene Maissorte in den Verkauf gebracht zu haben, bevor das Produkt eine Einfuhrgenehmigung aus China erhalten habe. China, ein wichtiger Käufer von US-Getreide, hat in der Folge im vergangenen Jahr ganze Bootsladungen aus den USA abgeleht, weil sie «Agrisure Viptera» enthielten.

TCS hat Reuters zufolge den Einsatz für Syngenta noch erhöht, indem in der Beschwerde Nebenprodukte beanstandet werden, die für Tierfutter verwendet werden. Der grösste Teil der Verluste sei TCS bei der Ausfuhr eines Bioethanol-Nebenprodukts namens DDGS entstanden, das als Viehfutter verwendet werden kann. DDGS fällt bei der Herstellung von Bioethanol aus Getreide nach Trocknung des Abfallprodukts an.

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