Mehrheit will besonders zuckerhaltige Getränke stärker besteuern

Eine Umfrage bestärkt Foodwatch in ihrer Forderung. Der gemeinnützige Verein hatte erst vorige Woche an die Bundesregierung appelliert, eine Limonadensteuer einzuführen.

AgE |

Foodwatch sieht seine Forderung nach einer Limonadensteuer durch die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey bestätigt. In dieser hätten sich 57% der insgesamt 5068 Befragten dafür ausgesprochen, besonders zuckerhaltige Getränke mit einer Zuckersteuer zu belegen. Das hat der Verein am Freitag mitgeteilt. Insgesamt 36% hätten eine solche Steuer abgelehnt, 7% seien unentschieden gewesen.

Foodwatch ist ein deutscher gemeinnütziger Idealverein, der sich mit den Rechten von Verbrauchern und der Qualität von Lebensmitteln auseinandersetzt. Er hatte erst vorige Woche an die Bundesregierung appelliert, eine Limonadensteuer einzuführen. Diese habe in Grossbritannien bereits zu stark rückläufigen Zuckergehalten in Getränken und einem verringerten Zuckerkonsum von Kindern geführt. Das müsse auch in Deutschland erreicht werden, betonte der Verein.

In einer aktuellen Untersuchung von insgesamt 136 sogenannten Kinder-Getränken habe sie in 117 Getränken mehr als 5 Gramm Zucker je 100 Milliliter gefunden. Die Ergebnisse belegten, dass Selbstverpflichtungen der Unternehmen zur Zuckerreduktion nicht ausreichten, so foodwatch. 

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