Milch: Russland setzt auf Weissrussland

Vor dem Hintergrund des Konfliktes mit der Ukraine und den daraus resultierenden politischen Spannungen mit der Europäischen Union setzt Russland bei der Versorgung seines Milchmarktes jetzt offensichtlich verstärkt auf den Zollunionspartner Weissrussland.

Vor dem Hintergrund des Konfliktes mit der Ukraine und den daraus resultierenden politischen Spannungen mit der Europäischen Union setzt Russland bei der Versorgung seines Milchmarktes jetzt offensichtlich verstärkt auf den Zollunionspartner Weissrussland.

Laut einem Bericht der amtlichen Minsker Nachrichtenagentur Belta sagte der stellvertretende russische Agrarminister Andrej Wolkow zu, dass weissrussische Molkereien mit einem weiteren Ausbau ihrer Marktanteile in Russland rechnen könnten. Am Rande der Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zwischen der Weissrussischen universellen Warenbörse und zwei Verbänden der russischen Milchwirtschaft am Donnerstag vorletzter Woche in Minsk bekundete Wolkow darüber hinaus Interesse an der Gründung bilateraler Gemeinschaftsbetriebe zur Versorgung des russischen Milchmarktes.

Laut seinen Angaben beläuft sich Russlands Jahresbedarf an Molkereiprodukten auf insgesamt rund 39 Mio. t, wobei davon etwa 8 Mio. t über Importe gedeckt werden, darunter die Hälfte aus Weissrussland. Die russische Rohmilchproduktion entwickelte sich zuletzt rückläufig.

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