Milchquote um 3,7 Prozent überliefert

Die Milcherzeuger im Bundesgebiet haben in den letzten Wochen ihre Produktion merklich gedrosselt, um die Überlieferung im Milchquotenjahr 2014/15 nicht ganz so heftig ausfallen zu lassen.

Die Milcherzeuger im Bundesgebiet haben in den letzten Wochen ihre Produktion merklich gedrosselt, um die Überlieferung im Milchquotenjahr 2014/15 nicht ganz so heftig ausfallen zu lassen.

Nach neuesten Hochrechnungen der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) und der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) ist dies zumindest teilweise gelungen. Demnach wurde die anteilige Garantiemenge im Zeitraum April 2014 bis Februar 2015 um 3,7 % übertroffen; Ende Januar lag dieser Wert noch bei 4,1 % und Ende Dezember bei 4,3 %. Sollte sich das moderate Anlieferungsverhalten bis Ende März fortsetzen, dürfte sich die Überlieferung noch etwas weiter reduzieren.

Wie stark in diesem Jahr die Saldierungsmöglichkeiten auf Molkerei- und Bundesebene sind, lässt sich beiden Organisationen zufolge noch nicht sagen. Es müsse jedoch damit gerechnet werden, dass diese geringer als 2013/14 ausfallen würden. Im Garantiemengenjahr 2013/14 war die Milchquote laut Milchindustrie-Verband (MIV) in Deutschland um 588 000 t oder 1,9 % überliefert worden; es wurde die Rekordsumme von 163 Mio Euro als Strafabgabe fällig. Im laufenden Quotenjahr wird dieser Betrag allen Expertenschätzungen zufolge deutlich höher ausfallen.

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