Milchquoten-Streit eskaliert

In der EU ist der Streit um die Superabgaben beim Überschreiten der Milchquote eskaliert, nachdem der Agrarministerrat einen Vorschlag zu Reduktion der Strafen über die Fettkorrektur abgelehnt hatte.

In der EU ist der Streit um die Superabgaben beim Überschreiten der Milchquote eskaliert, nachdem der Agrarministerrat einen Vorschlag zu Reduktion der Strafen über die Fettkorrektur abgelehnt hatte.

Eingebracht worden war der Vorschlag zur Reduktion der Superabgabe von Österreich, Deutschland und den Niederlanden, wie der "Salzburger Bauer" schreibt. Allerdings fand die Vorlage vergangene Woche bei den anderen Agrarministern keine Zustimmung.

Daraufhin zeigte sich der österreichische Agrarminister Andrä Rupprechter empört über den italienischen Ratsvorsitz, der sich nicht um einen Kompromiss bemüht habe. Rupprechter will deshalb einem informellen Treffen der Agrarminister in Mailand fernbleiben und darauf drängen, dass erneut überprüft wird, ob Zahlungen Italiens für die Bauern zwischen 1990 und 2001 als illegale Beihilfen taxiert werden können. Zudem überlegt sich Österreich, die Superabgaben für das letzte Quotenjahr 2014/15 nicht mehr zu erheben.

Österreich hatte in den letzten Jahren die erlaubte Milchmenge deutlich überschritten und musste jeweils um die 30 Millionen Euro nach Brüssel abliefern.

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