Mindestlohn: Bauern sind empört

Die spanische Regierung beschliesst einen Aufschlag von 5 %. Der landwirtschaftliche Berufsstand ist empört.

In Spanien steigt der Mindestlohn in diesem Jahr um 5 % auf monatlich 1134 Euro (1060 Franken) an. Das hat  die Staatsregierung nach Rücksprache mit Gewerkschaftsorganisationen und Wirtschaftsverbänden beschlossen.

Im Vorjahr war der Mindestlohn um 8 % angehoben worden. Gegenüber 2018 ergibt sich für 2024 ein Plus von 54 %. Im landwirtschaftlichen Berufsstand sorgte die weitere Anhebung für Empörung. Die Branche leide bereits massiv unter den Folgen von Dürre, drastisch gestiegenen Produktionskosten und nicht ausreichenden Verkaufspreisen, erklärte beispielsweise der Bauernverband Asaja. Den Sektor in dieser Situation zusätzlich zu belasten, sei «inakzeptabel».

Der Mindestlohn bezieht sich auf eine 40-Stunden-Woche. Bei 4,35 Arbeitswochen pro Monat errechnet sich ein Stundenlohn von mindestens 6.52 Euro ( 5.85 Franken). Zum Vergleich: In Deutschland sind seit Jahresbeginn mindestens 12.41 Euro (11.60 Franken)  pro Stunde an Lohn zu zahlen, ab dem kommenden Jahr 12.82 Euro (11.50 Franken). 

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