Mit Drohnen gegen den Wolf

Drohnen machen dem Herdenschutzhund Konkurrenz: Das deutsche Start-up Pax Lupus hat ein KI-basiertes, autonomes Herdenschutzsystem zur Vergrämung von Wölfen entwickelt. Darauf hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Vorhaben finanziell gefördert hat, jetzt hingewiesen. 

Im Zentrum der neuen Anlage steht demnach ein Mast mit Kameras und Sensoren, der transportabel ist und durch ein Solarpanel mit Energie versorgt wird. Von dem Mast aus soll die KI laut den DBU-Angaben in einem Radius von 200 Metern Tag und Nacht die Weide überwachen und erkennen, wenn sich ein Wolf nähert. Ist dies der Fall, fliegt eine Drohne den Wolf gezielt an. Zudem wird der Schäfer über den Vorfall informiert, wenn es Netzempfang gibt.

->  Schutz für Schaf und Schäfer: Tierfreundliche Wolfsabwehr

Die DBU schreibt dem Drohnensystem Vorteile gegenüber etablierten Schutzmassnahmen wie Zäunen, Netzen und Herdenschutzhunden zu. Es sei weniger arbeitsintensiv. Gleichzeitig habe es weniger negative Effekte auf die Umwelt, da engmaschige Herdenschutznetze überflüssig würden, die häufig erneuert werden müssen und in denen sich Wildtiere verfangen können.

-> Mehr über Pax Lupus erfahren

->  Herdenschutz: Plattform fördert Austausch

×

Schreibe einen Kommentar

Kommentar ist erforderlich!

Google Captcha ist erforderlich!

You have reached the limit for comments!

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Stilllegung von Zuchtsauenplätzen: Was haltet Ihr davon?

47.2 % Guter Ansatz
48.1 % Schlechter Ansatz
4.7 % Weiss noch nicht

Teilnehmer insgesamt 235

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?