Mit Export Markt entlasten

Die russische Regierung will den deutlichen Rückgang der Getreidepreise als Folge des Angebotsdrucks durch dievoraussichtliche Rekordernte im eigenen Land durch einen Markteingriff stoppen.

Die russische Regierung will den deutlichen Rückgang der Getreidepreise als Folge des Angebotsdrucks durch dievoraussichtliche Rekordernte im eigenen Land durch einen Markteingriff stoppen.

So erwog Russlands Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschew in der vergangenen Woche zum einen, rund 3 Mio. t Getreide mit Geld aus dem Interventionsfonds aufzukaufen. Alternativ schlug der Ressortchef vor, den Export von Getreide aus bestimmten Landesteilen wie der Wolgaregion, dem Uralgebiet und Sibirien zu den Seehäfen „zu 100% zu subventionieren“ und sämtliche dabei anfallende Logistikkosten aus der Staatskasse zu finanzieren.

An dieser Lösung werde in seinem Haus zurzeit intensiv gearbeitet, erklärte Tkatschew. Zuletzt hatte das Agrarressort für 2017/18 russische Getreideausfuhren von rund 40 Mio. t prognostiziert. Das wäre das höchste Volumen aller Zeiten. Sibiriens Exportpotential beläuft sich auf schätzungswiese 1,5 Mio. t Getreide.

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