Nach Pferdefleisch-Skandal: Abteilung gegen Lebensmittel-Betrüger geschaffen

Mehr als anderthalb Jahre nach dem sogenannten Pferdefleisch-Skandal in Europa zieht die britische Regierung Konsequenzen. Das Umweltministerium kündigte am Donnerstag die Einrichtung einer auf Lebensmittel-Kriminalität spezialisierten Abteilung an, die künftig Betrug bei der Herstellung und beim Verkauf von Nahrung verhindern soll.

sda |

Mehr als anderthalb Jahre nach dem sogenannten Pferdefleisch-Skandal in Europa zieht die britische Regierung Konsequenzen. Das Umweltministerium kündigte am Donnerstag die Einrichtung einer auf Lebensmittel-Kriminalität spezialisierten Abteilung an, die künftig Betrug bei der Herstellung und beim Verkauf von Nahrung verhindern soll.

«Wenn jemand beim Einkaufen etwas aus dem Supermarktregal nimmt, dann sollte es genau das sein, was auf dem Etikett steht», sagte Umweltministerin Elizabeth Truss, «und wir werden hart durchgreifen gegen Lebensmittel-Betrüger, die versuchen, britische Konsumenten zu beschwindeln.»

Im Januar 2013 waren in Irland und Grossbritannien erstmals Pferdefleisch-Spuren in Tiefkühlkost entdeckt worden. Der Skandal zog weite Kreise, besonders betroffen waren Hackfleisch-Produkte wie Tiefkühl-Lasagne und fertige Bolognese-Sosse.

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